Fachtrainer werden, Fachtrainer sein

Größere Unternehmen beschäftigen zum Teil Fachtrainer, die full-time entweder Kollegen, Kunden oder Geschäftspartner zum Beispiel im Anwenden gewisser Produkte, Problemlösungen oder Verfahren schulen.

Fachtrainer sind meist Part-Time-Trainer

Für die meisten Fachtrainer gilt jedoch: Sie sind Part-Time-Trainer. Das heißt, sie sind zum Beispiel:

  • Führungskräfte auf der operativen Ebene, die zuweilen in die Trainerrolle schlüpfen, beispielsweise weil es (neue) Mitarbeiter einzuarbeiten oder bei ihrer Arbeit anzuleiten gilt, oder
  • berufserfahrene Fachkräfte und/oder Spezialisten, die regelmäßig eine Trainerfunktion wahrnehmen, wenn im Unternehmen neue Verfahren, Standards oder Problemlösungen eingeführt werden, oder
  • Projektleiter, die zum Beispiel Teammitglieder oder Mitarbeiter der Fachabteilungen regelmäßig im Anwenden gewisser (Projektmanagement-)Tools schulen.

Das heißt auch:

  • Für die meisten Fachtrainer ist das Trainieren eine Zusatzaufgabe. Und:
  • Sie sind keine ausgebildeten Pädagogen oder Psychologen; sie wurden vielmehr gerade wegen ihres fundierten Fachwissens und ihrer berufliche Erfahrung als Fachtrainer ausgewählt.

Auch Fachtrainer benötigen pädagogisches Know-how

Dessen ungeachtet benötigen sie jedoch – selbst wenn die von ihnen genutzten Trainingskonzepte vom Personalbereich entwickelt wurden – ein pädagogisches Know-how zum Beispiel darüber,

  • wie Lernprozesse bei Menschen ablaufen,
  • was Menschen zum Lernen motiviert und
  • wie man komplexe Lerninhalte vermittelt.

Darüber hinaus sollten sie ein Gespür für Menschen haben, um beispielsweise einschätzen zu können,

  • wie tickt mein Gegenüber,
  • wie erreiche und motiviere ich ihn,
  • wie kann ich ihn gegebenenfalls zu einer Einstellungs-/Verhaltensänderung motivieren,
  • wie erreiche ich, dass er im Arbeitsalltag das gewünschte Verhalten zeigt.

Fachtrainer brauchen ein gewisses Persönlichkeitsprofil

Zudem sollten Fachtrainer über gewisse Persönlichkeitsmerkmale verfügen. Ihnen sollte zum Beispiel die Arbeit und Kommunikation mit Menschen Spaß machen – auch damit sie ihre Zusatzaufgabe als Bereicherung und nicht als Mehrbelastung empfinden. Außerdem sollten sie sich als Person zurücknehmen können, denn:

Die Aufgabe eines Fachtrainers ist es nicht, seinem jeweiligen Gegenüber zu beweisen, welch toller Experte er ist, sondern bei ihm Lernprozesse in Gang zu setzen und diese zu begleiten.

Dies alles gilt es bei der Auswahl, Ausbildung und Weiterbildung Ihrer Fachtrainer zu bedenken. Messerschmidt Training unterstützt Sie bzw. Ihr Unternehmen, sofern gewünscht, hierbei.

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